Pferdebahnen

 

Schon in vorindustriellen Zeit – zum Beispiel in Montanregionen – hat man erkannt, dass der Rollwiderstand eines Wagens erheblich reduziert werden kann, wenn die Räder nicht auf unebenen Straßen und Pfaden laufen, sondern auf glatten Gleisen. Diese wurden zunächst aus Holz, dann aber rasch aus Metall gefertigt. In Verbindung mit Radkränzen entstand sogar eine einfache Führung des Fahrzeugs. Trotzdem sollte es noch bis weit in das 19. Jahrhundert dauern, bis dieses bespannte Verkehrssystem konsequent in unterschiedlichsten Bereichen (Pferdeeisenbahn, Pferdestraßenbahn, Feldbahnen, Grubenbahnen, Werksbahnen etc.) eingesetzt wurde.