Posten
Mit Hartmann-Loks on tour: Mit dem 32-Spänner durch Chemnitz.
Museumspädagogik auf dem Bock: Schnupperkurs.
Der Holsten-Sechserzug: Im Zugpferdemuseum zuhause.
Stückguttransport en miniature: Diorama „Spedition“.

 

Ideen, Erfindungen und Technologieentwicklung bedürfen einer verlässlichen Austausches von Informationen. Diese Aufgabe übernahmen die diversen Fahrposteinrichtungen  unterschiedlichster Hoheitsgebiete. Eine erstaunliche Präzision in der Beförderungsleistung von Passagieren, Briefen und Frachten – trotz mannigfacher zeitgenössischer Kritik - dürfen die Postanstalten für sich in Anspruch nehmen. Dies bezieht sich nicht nur auf regionale Kurse, sondern ebenso auf das gesamte europäische Post-Netz  – oder auch auf  die Verbindung  zwischen den Ost- und Weststaaten Nordamerikas. Zahlenbeispiele: Die preussische Postverwaltung verfügte im Jahre 1856 über 7.797 Wagen und 2.174 Schlitten. Damit wurden 4.690.493 preussische Meilen (ca.35.178.697 km) zurückgelegt. Zwei Jahre später installierte John Butterfield den ersten transkontinentalen Postkutschendienst auf der rund 2.800 Meilen (ca. 4.480 km) langen Ost-West-Achse von Memphis und St. Louis nach San Franzisco (2 x wöchentlich). Um den Kurs stabil befahren zu können, startete die Butterfield Overland Company am 15. September 1858 mit 800 Kutschern, 1.800 Zugtieren (Pferde und Mulis), 250 Stage-Coaches und 130 Raststationen.