Montanindustrie
Mit Hartmann-Loks on tour: Mit dem 32-Spänner durch Chemnitz.
Museumspädagogik auf dem Bock: Schnupperkurs.
Der Holsten-Sechserzug: Im Zugpferdemuseum zuhause.
Stückguttransport en miniature: Diorama „Spedition“.

 

Die Darstellung der Arbeit des Pferdes in der Montanindustrie reduziert sich nicht auf die Tätigkeit unter Tage. Pferde haben einen erheblichen Anteil am „Funktionieren“ des Gesamtkomplexes Bergbau. Sie haben zeitweise sowohl die Antriebsenergie des Göpels (zur Schachtförderung), als auch entscheidende Leistungen im zecheninternen Transportes über Tage – s. Foto oben: Bergwerk Ibbenbüren – und der externen Distrubution des Fördergutes ­(z.B. Steinkohle, Erze etc.) mittels Tragsattel, Wagen und Schiff (Treideln) erbracht. Einge Beispiele in Zahlen: 1913 arbeiteten in Gruben der der Preussischen Oberbergamtsbezirke Dortmund, Breslau, und Bonn 11.742 Pferde. Viele von ihnen verbrachten 8 bis 10 Jahre ausschließlich unter Tage. Das letzte Pferd im rheinisch-westfälischen Revier fuhr 1966 auf der Zeche General Blumenthal in Recklinghausen aus.