Das Museum
Mit Hartmann-Loks on tour: Mit dem 32-Spänner durch Chemnitz.
Museumspädagogik auf dem Bock: Schnupperkurs.
Der Holsten-Sechserzug: Im Zugpferdemuseum zuhause.
Stückguttransport en miniature: Diorama „Spedition“.

 

Seit Jahrtausenden begleitet das Pferd den Menschen.

Unterschiedlichste Facetten prägen den gemeinsamen Weg durch die Kulturgeschichte. Das Spektrum reicht vom edlen Status-Symbol über die „Pferdestärke“ unterschiedlichster Ausprägung bis zum Garanten für verlässliche Logistik und Kommunikation.

Unsere heutige Wahrnehmung des arbeitenden Zugpferdes in der Vergangenheit reduziert sich aber in der Regel auf die Darstellung der landwirtschaftlichen Einsatzfelder, der Zucht und Haltung oder auf Informationen, die nur in geringem Zusammenhang mit dem bedeutenden Leistungs-Spektrum der Pferde stehen. Damit zeichnet sich dem Interessierten in der Rückschau das Bild eines Pferdes, das überwiegend bäuerlich, gelegentlich klein-gewerblich und militärisch oder auch vor der Postkutsche eingesetzt wurde.

Die Realität war eine ganz andere. Waren es unzählige Zugpferde, die im Übergang vom Hoch- zum Spätmittelalter auf dem Landwege europäische Markt- und Produktionsregionen – und damit Kulturen – vernetzt haben, so dürfen die Zugpferde der Neuzeit und der Industriealisierung für sich in Anspruch nehmen, als natürliche Pferdestärken zu Tausenden die sich entwickelnden mechanischen Pferdestärken „angezogen“ zu haben.

Willkommen auf der bespannten Zeitreise in dem etwas anderen Pferdemuseum...