Ab geht die Post

 

Gut 500 Jahre sind die berittenen und bespannten Posten im Dienste der Kommunikation „auf Trab“ oder „auf Achse“ gewesen. 365 Tage im Jahr sind Pferde und Postillione rund die Uhr geritten und gefahren. Was uns an Geschichten und Anekdoten überliefert wurde, ist zu einem ganz erheblichen Teil einer

Märchenwelt zuzuordnen. Denn was da so entrüstet von einigen Reisenden in die Beschwerdebücher der Poststationen eingetragen wurde, ist – unter Berücksichtigung der gefahrenen Kilometer (es waren einige Millionen im Jahr) – schlichtweg unbedeutend. Die Posten waren viel pünktlicher, schneller und verlässlicher als ihr Ruf. 

Ein wenig von dieser faszinierenden bespannten Mobilität (…denn das ist sie immer noch!) kann der geneigte Passagier auch heute noch „er-fahren“ – das Zugpferdemuseum stellt einige ausgewählte "Postcourse" vor. Und ab geht die Post…